Vom Gesetzgeber werden je nach Anlagengröße unterschiedliche Kältemittel zugelassen (siehe "Gesetzliche Ausstiegstermine"). Die KLIMATECHNIK GmbH setzt als alternative Kältemittel die Sorten R410a, R407c und R134a ein.

Das Kältemittel R410a: (azetropes Gemisch aus 60% R32 und 40% R125)

  • Dieses Alternativkältemittel kommt bei kleineren Split­anlagen zum Einsatz und ermöglicht kleinere Querschnitte bei den Kältemittelleitungen, etwas bessere Leistungsziffern und höhere Systemdrucke.
  • Die im Vergleich zu R22 sehr hohen Kondensationsdrücke (R22: 43 °C, 15,8 bar; R410A: 42 °C, 26 bar) machen eine Umstellung alter Anlagen auf das Kältemittel R410a unmöglich, da alle Komponenten wie Verdichter, Verflüssiger, Sammler, Verdampfer, Rohrleitungen usw.) für diese hohen Drücke ausgelegt, bzw. entwickelt werden müssen.
Das Kältemittel R407c:
  • Wird in Klimageräten und kleineren Kaltwassersätzen verwendet.
  • Gilt im Vergleich zu R134a als Hochdruckkältemittel.
  • Ist ein nicht azeotropes Gemisch das aus den Basiskältemitteln R134a(C2H2F4, 52%), R125(C2HF5, 25%) und R32(CH2F2, 23%) besteht. Bei technischen Gebrechen am Aggregat - wie Leckagen etc. entmischt sich das Kältemittel und verändert damit seine Zusammensetzung. Diesem Umstand muß bei Wartungsarbeiten Rechnung getragen werden!
  • Ermöglicht Kälteanlagen mit kompakten und daher platzsparenden Abmessungen.
Das Kältemittel R134a (C2H2F4):
  • Ist seit Beginn der 90-er Jahre erfolgreich eingeführt und in großtechnischen Anlagen übliche Praxis.
  • Ist ein Basiskältemittel der Ethanreihe.
  • Wird als Niederdruckkältemittel eingestuft. Die mechanische Belastung am Verdichter ist somit geringer, die Lebensdauer der Kompressoren höher.
  • Wird bei größeren, robusten Kaltwassersätzen eingesetzt.